Einträge im Social-Web sind wie ein Tattoo
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Einträge in ein soziales Netzwerk, wie hier das SchülerVZ, bleiben haften wie ein Tattoo. Nutzer sollten sich über die Haltbarkeit der Informationen im Klaren sein. (Bild: dpa)
am 03.03.2010
Hannover (dpa/tmn) - Wer Informationen über sich im Internet preisgibt, sollte sich über deren lange Haltbarkeit im Klaren sein. «Das ist wie ein Tattoo», sagte Sascha Pfeiffer vom IT-Sicherheitsunternehmen Sophos auf der Computermesse CeBIT in Hannover (2. bis 6. März).
Und wie beim schnell gestochenen Ornament über dem Steiß bedauert so mancher später die Freizügigkeit, mit der er seine Daten ins Netz gestellt hat. «Selbst wenn sie ihren Social-Network-Account löschen, bleiben die Daten noch über Jahre im Internet», erklärte Pfeiffer. Sie seien über die Speicher von Suchmaschinen noch lange auffindbar.
«Das sollten Eltern auch ihren Kindern beibringen, wenn diese im Internet unterwegs sind», empfahl Pfeiffer. Viele Kinder und Jugendliche seien sich der Gefahren gar nicht bewusst. Für Internetkriminelle seien sie leichte Opfer. Je mehr Informationen Nutzer von sich preisgeben, desto einfacher fällt es Hackern, deren Online-Identität anzunehmen. So werden dann beispielsweise Amazon- und Ebay-Konten übernommen oder Kreditkarten-Daten gestohlen.
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